Sie haben eine gute Idee nur fehlen die Mittel für die Umsetzung? Dann präsentieren Sie Ihr Projekt bei kickstarter.com! Oder unterstützen Sie selber eines der tausenden Ideen und empfangen Sie personalized rewards: ein Abendessen gekocht von einer durch Ihre Heimatstadt tourenden Band, eine Sprechrolle in einem Animationsfilm oder einfach  – wie im oben gezeigten Beispiel – ein wunderschön designtes Poster des FIFA WM-Verlaufs 2010. Leider ist ein amerikanisches Bankkonto vonnöten, um ein Projekt präsentieren zu können.
Während Kickstarter auf kreative Kunst-Projekte fokussiert, werden auf kiva.org konkrete  Entwicklungshilfeprojekte mittels micro financing gefördert. Vor drei Jahren mit sieben Projekten gestartet, laufen heute bereits 50 Mio. Dollar über kivas Verteilsystem – allein in dieser Woche sind schon über 2000 neue Geldverleiher dazugekommen. Ähnlich funktioniert auch das deutsche betterplace.org, die versprechen, 100% des Geldes weiterzuleiten.

Für beide Bereiche offen ist indiegogo.com, die für die Promotion von ausgewählten Projekten MTV New Media als Partner gewinnen konnten. Praktische Erfahrung mit Crowdfunding für Filmprojekte soll in diesem Blog noch genauer beleuchtet werden, der social media marketing-Blogger Wolfgang Gumpelmair hat da schon einiges in einem interessanten Artikel zusammengefasst.

Gemeinsam ist allen Plattformen hohe Innovationfreudigkeit, positiv denkender Globalismus und die wohltuende Idee, mit einer fistful of dollars diese Welt ein bisschen besser machen zu können. Bleibt zu hoffen, dass diese schönen Entwicklungen des Internet vor Missbrauch verschont bleiben.


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